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Kurzinterview mit Oliver von Trzebiatowski, Geschäftsleiter IWT

Was assoziieren Sie mit dem Begriff Sicherheit?

Das Leben ist ein ständiger Wandel, was an sich schon ein Risiko darstellt. Die absolute Sicherheit kann es daher nicht geben, und wer sie anstrebt, hat aufgehört sich zu entwickeln. Der Begriff Sicherheit kann somit durchaus philosophisch betrachtet werden. Für mich gibt es Sicherheit, wenn ich die Risiken einschätzen kann, die mein Leben beeinflussen.

Was bedeutet Sicherheit in Ihrem beruflichen Alltag?

Ich arbeite in einem technischen Umfeld und ich erwarte, dass die physische Sicherheit an meinem Arbeitsplatz, im Labor, beim Kunden oder im Büro grösstmöglich garantiert ist. Natürlich arbeite ich gerne in einer Branche, in der auch eine gewisse wirtschaftliche Sicherheit gegeben ist. Der Begriff Sicherheit steht jedoch in einem gespannten Verhältnis zum Begriff Freiheit. So benutze ich z.B. das Auto bei der Arbeit, obwohl der Verkehr nicht sicher ist. Oder ich nehme mir die Freiheit mich beruflich zu entwickeln, auch wenn die wirtschaftliche Sicherheit vielleicht nicht gegeben ist.

Welchen Beitrag zur Sicherheit leisten Sie mit Ihrer Tätigkeit?

Meine berufliche Tätigkeit befasst sich mit der Technik und dabei auch mit der technischen Entwicklung. Jeder Fortschritt und gerade die technische Entwicklung birgt grosse Risiken, was aber der Natur der Sache entspricht. Unsere oder meine Aufgabe ist es stets die Risiken der technischen Entwicklung einzuschätzen und diese unter Abwägung der Weiterentwicklung zu minimieren. Erst der richtige Umgang mit der Unsicherheit gibt uns die Sicherheit.

 

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