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Kurzinterview mit Mario Capone, technischer Inspektor des Eidg. Inspektorats für Aufzüge (EIA)

Was assoziieren Sie mit dem Begriff Sicherheit?

Sicherheit ist ein grosses Wort. Sie bildet den Grundstein meines Handelns. Objektiv betrachtet gibt sie mir die Gewissheit ohne Bedrohungen und Gefahren oder Existenzängste in unserem Land leben zu können. Subjektiv betrachtet gibt sie mir aber auch das Gefühl von Geborgenheit. Dieses Empfinden einer gewissen «Sorglosigkeit» gibt mir auch die Möglichkeit neue Wagnisse einzugehen und offen für Neues zu sein.

 

Was bedeutet Sicherheit in Ihrem beruflichen Alltag?

Sicherheit in meinem beruflichen Alltag als Arbeitnehmer bedeutet einen sicheren Arbeitsweg, sichere Arbeitsmittel (PSA) und die Sicherheit im persönlichen Umfeld. In Bezug auf meine Tätigkeit als Aufzugsinspektor steht das Thema Sicherheit ohnehin im Fokus. Da wir als EIA die zuständige Kontrollstelle für die Marktüberwachung von Aufzügen sind, überprüfe ich vor Ort die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften bei Aufzügen. Die Ausgangslage der «Sicherheitsprüfungen» bildet die Aufzugsverordnung mit den entsprechenden Normen.

 

Welchen Beitrag zur Sicherheit leisten Sie mit Ihrer Tätigkeit?

Wir als EIA haben einen klaren Auftrag: die Kontrolle bei den Herstellern betreffend Umsetzung der Produktesicherheitsvorschriften. Die Sicherheitsvorschriften – somit die an Aufzüge gestellten Sicherheitskriterien – sind gegeben. Meine Kontrollen vor Ort zeigen aber auch, dass die geforderten Sicherheitsanforderungen nicht immer eingehalten werden. Mein Beitrag zur geforderten Sicherheit von Aufzügen bilden die Stichprobenkontrollen vor Ort. Als Aufgabe sehe ich es auch, die Techniker vor Ort durch Informationen und Erläuterungen für die geforderten Sicherheitsanforderungen zu sensibilisieren – dies im Auftrag der Sicherheit.

 

 

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